Microsoft Songsmith

Februar 4, 2009 by Michael Fritz
Filed under: Musik 

Eben via Spon entdeckt:

 

Oh man, so müssen sich Drogen anfühlen. Hoffentlich kommt Microsoft nie auf die Idee einen “Learnsmith” zu bauen. Lade es gerade mal runter.

Update: Man hat 6 Stunden Zeit, sich mit der Trial Version auseinanderzusetzen. Die Oberfläche ist übersichtlich, die Usability in Ordnung. Ich habe mich schnell eingefunden.

Eine gute Nachricht vorneweg: Ich habe mich entschieden, die Ergebnisse nicht hochzuladen. Man will ja auch nicht noch weniger Leser als ohnehin schon. Obwohl ich meine Version von “Alle meine Entchen”, “Auf de schwäb’sche Eisenbahne” und dem “Hafer & Bananenblues” eigentlich schon ganz OK fand ;)

Die Frage, die ich mir die ganze Zeit stelle: Wer oder was ist Zielgruppe? Leute, deren musikalischer Stand schon oberhalb des Musicmakers liegt, belächeln das Produkt zurecht. (Ich weiß, nicht ganz vergleichbar) Zum Party Gag taugt die Software irgendwie auch nur bedingt, dafür fehlen entsprechende Funktionen. Und wer mit Freunden und Bekannten mal einen Lacher für zwischendurch produzieren möchte, kommt mit der Testversion locker hin. Was soll das also?

Microsoft sollte wirklich umschwenken. Ein Mehrspieler Bewertungsmodus, der schlechteste Song ansprechend gekürt, aufgepeppt mit flotten Sprüchen. Zusätzlich noch Wettbewerbe mit OnlineVoting und das Teil als Partyding vermarkten.  Aber mal im Ernst: Sämtliche selbstproduzierten Arien klingen in der Dusche doch immer noch am besten, oder?

Comments

Tell me what you're thinking...
and oh, if you want a pic to show with your comment, go get a gravatar!